Ausbildung

 

Ich erlernte zunächst den Beruf der Arzthelferin, blieb in meiner Freizeit allerdings meiner künstlerisch-kreativen Ader treu. Während dieser Zeit wuchs das Interesse an meinen Bildern und ich hatte immer wieder Aufträge, sodass ich mir zunehmend mehr Techniken aneignete.

 

Zu meinem Repertoire gehörten Bleistift-, Kohle- und Pastellzeichnungen, Aquarelle und Acrylbilder. Die Motive waren so unterschiedlich wie die künstlerischen Techniken, mal zart lasierend, mal wild und expressiv, dann wieder ganz detailgenau oder auch abstrakt.

 

Die Nachfrage nach Landschaftsbildern und Bildern, die

emotionale figürliche Darstellungen zeigten wurde größer.

 

Von einem Ärztepaar in Hagen erhielt ich den Auftrag ihre Praxis zu gestalten und so entstanden mehrere Aquarelle mit Kinderbildnissen.

 

Es schlossen sich weitere Aufträge an, wie z.B. eine Reihe über Flamencotänzer oder zarte Landschaftsaquarelle. Schnell bemerkte ich, dass mir die Zeit fehlte, diese vielen Wünsche zu erfüllen, denn häufig stand ich morgens schon im Dunkeln auf, fuhr zur Praxis und kam erst im Dunkeln zurück.

Auf einer Reise nach München wurde mir noch im Zug sitzend klar, dass ich etwas ändern musste, wenn ich der Malerei in meinem Leben mehr Beachtung schenken wollte. Meinem Wunsch folgend, meine Vorliebe für Kunst und Literatur zu verbinden, entschloss mich kurzerhand Kunst und Germanistik zu studieren.